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Kürzere Wege und geballtes Knowhow für besseren Service!

IVA Schmetz GmbH stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

Im Industriegebiet Holzener Straße in Menden-Bösperde tut sich etwas. Die IVA Schmetz GmbH, ein seit 75 Jahren in Menden ansässiges mittelständisches Unternehmen, stellt sich für die Zukunft auf. Zum Jahresende wird der Standort in Dortmund samt aller rd. 80 Mitarbeiter und dem Maschinenpark an den Standort Menden verlegt, wo dann rd. 170 Mitarbeiter zusammenarbeiten.

Während viele Wettbewerber Personalmaßnahmen eingeleitet haben und Mitarbeiter während der Corona-Pandemie entlassen, sollen bei der IVA Schmetz im Rahmen des Umzugs alle Arbeitsplätze erhalten bleiben. „Wir setzen auf Kurzarbeit, Einsparung von Sachkosten und Effizienzsteigerung. Das Knowhow unserer Mitarbeiter wird der entscheidende Faktor sein, um aus der gegenwärtigen Wirtschaftslage gestärkt hervorzugehen“, stellt Dr. Thomas Wülfing, Geschäftsführer der IVA Schmetz, klar.

Die IVA Schmetz GmbH baut Industrieöfen für die Wärmebehandlung von Metallen und anderen Werkstoffen und beliefert Kunden verschiedener Branchen. Von Getriebeteilen in Autos über Turbinenblätter für Flugzeuge und Windkraftanlagen bis hin zu künstlichen Hüftgelenken und den Klingen von Schweizer Taschenmessern werden zahlreiche Produkte in den Öfen, größtenteils unter Vakuum, gehärtet, gelötet und anderweitig wärmebehandelt. Neben der Fertigung von Industrieöfen setzt IVA Schmetz auf die Wartung und Modernisierung vorhandener Anlagen.

„Durch die Zusammenlegung beider Standorte hier in Menden erhoffen wir uns kürzere Wege, optimierte Zusammenarbeit und dadurch noch besseren Service“, führt Peter Lankes aus, der als CEO der IVA Schmetz auch die Geschäfte der Tochterunternehmen in Süddeutschland, Frankreich und China verantwortet. „Die Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung in allen Industrien. Das spielt uns in die Karten, denn wir haben in den vergangenen Jahren mit Prevision® ein Digital Service Angebot zur Marktreife entwickelt, das einzigartig im Wärmebehandlungsmarkt ist.“

Einige Kunden setzen bereits auf das neue digitale Angebot. Über Sensoren und Messwerte wird der Zustand der Anlagen überwacht. Selbstlernende Algorithmen ermitteln, wann Komponenten im Ofen mit welcher Wahrscheinlichkeit zu Ausfällen führen würden. Fehlchargen können so verhindert und Ausfallzeiten minimiert werden. Dies bedeutet mehr Kostenkontrolle und Planbarkeit für die Kunden und für IVA Schmetz einen Wachstumsmotor für die Zukunft. IVA Schmetz verbindet Tradition mit Moderne und reiht sich so ein in die lange Liste von „Hidden Champions“ im Sauerland.